In Gruppen und Kollektiven

Künstlerische Praxis setzt sich inhaltlich mit den Bedingungen auseinander, die die Gesellschaft determinieren. Zeitgemäße Diskurse, aber auch Phänomene und Trends werden von Künstler_innen wie auch von anderen Berufsgruppen – mit den ihnen bekannten Mitteln – bearbeitet und re-produziert.

Die kollektive Arbeit ist in ihrer spezifischen Ausübung bei weitem keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Jedoch verstehe ich die teilweise komplette Auflösung der Autorenschaft des einzelnen Künstlers und das Engagement in einem Kollektiv als zeitgemäße Haltung und Kritik – nicht zuletzt durch das zerfransen der Linie, was von wem gemacht ist.

Kritik an neoliberalen Mustern innerhalb der Bildenden Kunst, indem sich das Kunstsystem NICHT auf den noch immer omnipräsenten Genie-Kult berufen kann.
Und Haltung gegenüber einem Kunstverständnis, dass sich dem Waren- bzw. Werkcharakter verschrieben hat; indem sich den geltenden Marktkonventionen immer aufs Neue entzogen wird.

Mit der Gruppe
baer

Seit 2009 arbeite ich mit der Wiener Künstlerinnenvereinigung baer.

Mit dem Gründungsmotto:
„Mit persönlichen Beziehungen, regelmäßigen Zusammenkünften und Geselligkeit arbeiten wir dagegen“

Mit den
sowieso! Kunstworkshops

sowieso! bietet monatlich stattfindende Kunst- und Tanzworkshops für Kinder mit und ohne Behinderung ab einem Alter von 3 Jahren.

Das Besondere dabei:
Jedes Kind hat seine eigene Betreuerin oder seinen eigenen Betreuer. Dies ermöglicht eine dialogische Struktur, ein selbstverständliches Du und Ich und ein Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder.

Mit der
WochenKlausur

Die Künstlergruppe WochenKlausur führt seit 1993 soziale Interventionen durch. Auf Einladung von Kunstinstitutionen entwickelt die Gruppe kleine, aber sehr konkrete Vorschläge zur Veränderung gesellschaftspolitischer Defizite und setzt diese um.

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